13.10.2014

Unser Strom ist blau - aber welche Farbe hat unser Licht?

Unter anderem mit dieser Frage beschäftigte sich die Facharbeitsgemeinschaft Beleuchtung / Elektroversorgung bei ihrer jährlichen gemeinsamen Fachausbildung vom 10.- 12. Oktober 2014. In diesem Jahr fand die fachliche Weiterbildung der Mitglieder in der "Feuerwache See" in Rostock statt.

Bilder: Axel Schirrmacher, GSt Schwerin

Die teilnehmenden Beleuchtungsgruppen aus Ahrensburg, Hamburg-Harburg und Norderstedt beschäftigten sich in erster Linie mit dem Vergleich der unterschiedlichen Leuchtmittel, unter anderem wurde ein moderner LED-Scheinwerfer erprobt und mit den konventionellen Leuchtmitteln verglichen. Tagsüber legte FAG-Leiter Patrick Wulff dazu theoretische Grundlagen.

Die Maschinisten der Lichtmastanlagen übten außerdem mit einer 50kVA Netzersatzanlage.

Bei aufkommender Dunkelheit wurden die theoretischen Kenntnisse dann praktisch eingesetzt. Hierbei stand auch die Frage nach der Lichtfarbe der Leuchtmittel im Mittelpunkt, denn bei einer Verkehrskontrolle wird beispielsweise anderes Licht als an einem Trümmerkegel benötigt.
Die Fachgruppen Elektroversorgung aus Hamburg-Wandsbek, Hamburg-Bergedorf, Greifswald und Rostock wurden durch Maschinisten der Netzersatzanlage aus Schwerin verstärkt. Im Vorfeld erarbeiteten die Fachgruppen aus Hamburg-Bergedorf und Rostock das Konzept für die Ausbildungsveranstaltung, dabei wurden Themen, die in den Jahren zuvor weniger Beachtung fanden, besonders berücksichtigt.
An der "Feuerwache See" wurde das Synchronisieren von Netzersatzanlagen, sowie deren Anschluss an Verteiler geübt. Besonderer Wert wurde zusätzlich auf die Rücksynchronisierung von Stromerzeugern auf vorhandene Netze gelegt, dies ist nötig sobald die ausgefallene Stromversorgung wieder zur Verfügung steht.
Die Hochschule Wismar stellte  den THW-Helferinnen und Helfern ihr Generatorenlabor in Rostock-Warnemünde zur Verfügung, so dass diese den Anschluss der THW-Netzersatzanlagen in unbekannten Schaltanlagen und den Umgang mit vorhandenen stationären Stromerzeugern üben konnten.  Außerdem wurde erprobt wie die Stromerzeuger im Synchronbetrieb auf induktiven Lasten, in diesem Fall Pumpen, reagieren.

Mit Hilfe eines Netzanalysegeräts konnte die Übung am Sonntagmorgen noch einmal nachvollzogen werden. Diese Art der Nachbereitung wurde in der FAG das erste Mal eingesetzt und stellte sich als effektiv und lehrreich heraus.

Das Fazit der Helferinnen und Helfer aus den Facharbeitsgemeinschaften fiel auch in diesem Jahr positiv aus. Das FAG-Konzept hat sich für die Beleuchtungs- und Elektroversorgungsgruppen im Einsatz als richtig und wichtig erwiesen. Die Fachkräfte kennen sich und ihr Gerät. Das erhöht den Einsatzwert der Fachgruppen deutlich.

Weitere Bilder auf der Homepage des THW Ortsverbandes Hamburg-Bergedorf.

Quelle: THW Ortsverband Rostock, bearbeitet durch die THW Geschäftsstelle Hamburg


  • Bilder: Axel Schirrmacher, GSt Schwerin

  • Bilder: Axel Schirrmacher, GSt Schwerin

  • Bilder: Axel Schirrmacher, GSt Schwerin

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